Das Blog über Rezensionen und Leseeindrücke

Wünsch dir was - aber das, was du dir auch wünschst!

4 Sterne

Schon die ersten Zeilen strotzen vor Humor und Witz.

Anders, als bei vielen anderen Romanen, fällt man direkt ins Geschehen hinein, man wird selbst angesprochen, nicht Jonas. Man IST Jonas. Sofort gehts los, man stürzt regelrecht hinein.

Wen würde nicht Ungaube erfassen, wenn ein wildfremder Mensch auf einen zukommt und sagt: Setzen wir uns! Ich erfülle Ihnen drei Wünsche. Was soll das?, fragt man sich.

Wünsche, so wird uns nun beigebracht, benötigen Zeit und Energie, bis sie in Erfüllung gehen. Es wird nur das gewünscht, was man sich wünscht und nicht das, was man will. 

Irritiert und sehnsüchtig nach einem Gesprächspartner suchend, kehrt der Protagonist heim zu seiner Frau, die er nebenbei einfach betrügt, schaut nach seinen Söhnen und fängt an, an sich selbst zu zweifeln.

Im Büro, wie sollte es anders sein, ist er ein Außenseiter. Nur einem Außenseiter, den eh niemand bemerkt, passieren die wunderlichsten Dinge.

 

Dieser Roman über einen Mann, dessen Leben scheinbar vollkommen und effektiv auf den Kopf gestellt wird, ist fast ein Report über einen normalen Menschen; aber eben nur fast.

Akiv wird am Geschehen teilgenommen, mitgelacht, mitgegrübelt, was das Schicksal (ist es wirklich nur Schicksal?) für ihn ein weiteres Mal parat hält und ist verwundert, wieso die Geschichte vollkommen anders verläuft, als am Anfang, obwohl man eben jenen nicht einmal kennt.

Schlußendlich ist dieser Roman recht lesenswert und bestens für einige ruhige, entspannte und abendliche Lesetunden bei einer Tasse Tee geeignet.

1.8.09 10:51

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